Holzhackschnitzel, eine neue Möglichkeit des Heizens

In den letzten Jahren gibt es immer mehr Menschen die versuchen mehr auf ihre Umwelt zu achten. Sei es der Kauf von Biolebensmittel oder das Recyceln. Das Thema Umwelt hat begonnen uns zu interessieren und mit Sorge sehen wir in die Zukunft.

Eine weitere Möglichkeit für eine bessere Umwelt zu sorgen ist das Nutzen von nachhaltigen Dingen Dazu gehört natürlich auch sich um die Abgase die zum Beispiel beim heizen entstehen zu kümmern. Doch welche Möglichkeiten gibt es da?
Eine wäre die Hackschnitzelheizung!

Bei Hackschnitzeln oder auch anders bekannt als Holzhackschnitzel bestehen aus zerkleinertem Holz. Dies erledigen in den meisten Fällen Häcksler. Genutzt werden können die Hackschnitzel dann in verschiedenen Industriezweigen. Dazu gehört die Holzverarbeitende Industrie, genau so wie die Wärmeindustrie und der Pilzanbau. Hackschnitzel findet man eigentlich in jedem Haushalt. Auch die Pressspanplatten in den Schränken bestehen aus ihnen.

Das besondere und umweltfreundliche ist, dass sie zu 100% aus Holz bestehen. So entstehen keine giftigen Stoffe durch eine chemische Beschichtung oder andere Zusatzstoffe.
Als Brennstoff eignen sich die Hackschnitzel deshalb so gut, weil sie günstig Herzustellen sind und man auch große Mengen lagern kann. Jedoch muss man darüber nachdenken, dass auch hierfür Bäume gefällt werden müssen.
Holzhackschnitzel werden zum größten Teil in Heizkraftwerken genutzt und so genanten "Hackschnitzelheizungen".
Anders als bei den Holzpellets die schon viele Haushalte für den Kamin nutzen muss nicht so viel Aufwand in die Produktion gesteckt werden. Die zeigt sich wiederum am günstigeren Preis der Holzhackschnitzel.

Möchte man nun auf eine Hackschnitzelheizung umsteigen, ist zu beachten das man dar eine spezielle Heizungsanlage benötigt. Diese muss den Brennstoff automatisch fördern. Dies erreicht man durch eine eingebaute Förderschnecke oder Kratzkettenförderer. Natürlich hört sich dies nach einem großen Kosten und Arbeitsaufwand an, aber die Investition lohnt sich nicht nur für die Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel.